Fragen zur Kommunalwahl: Mobilität und Digitalisierung

Der Frankfurter Stadtbote hat alle zehn Parteien und Listen gefragt: Wie kann Frankfurt bei den Themen Mobilität und Digitalisierung zukunftsfest gemacht werden? Eine Teil der Antwort wurde am 11. Mai in der Printausgabe veröffentlicht. Hier unsere komplette Antwort:

Attraktive Alternativen zum Pkw sind nicht nur nachhaltiger; sie können den Wohlfühlfaktor der Einwohner günstig beeinflussen. Deshalb setzen wir uns für die Errichtung eines geschlossenen Radverkehrsnetzes ein, legen dabei auch den Fokus auf die Beseitigung von Unfallschwerpunkten und Barrieren im Radverkehr. Weiterhin machen wir uns stark für die Erhaltung und Erneuerung sowie den barrierefreien Ausbau des Straßenbahnnetzes als Rückgrat der ÖPNV.

E-Ladesäulen, Schnellladesäulen

E-Ladesäulen und Schnellladesäulen könnten vermehrt zur Verfügung stehen, wenn sich zum Beispiel Tankstellenbetreiber mit Stromanbietern zusammentun und die Ladesäulen dezentral an Tankstellen angeboten werden. Das setzt voraus, dass es schnelle Ladezeiten gibt. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass es genormte Ladesäulen gibt und der Endverbraucher die quasi bei sich auf dem Hof oder der Garage installiert. Die wahrscheinlich praktischste Variante wäre, wenn das zu ladende Akkuteil ausbaubar wäre, einfacher und handlicher als eine herkömmliche Autobatterie, und der Verbraucher es bei sich im Wohnzimmer an die Steckdose anschließen könnte.

Freies WLAN & Funknetzabdeckung

Eine den digitalen und demokratischen Bedürfnissen angepasste Rathaussanierung legt den Grundstein für eine moderne Verwaltung. Als Voraussetzung für alle weiteren Schritte werden wir uns für freie WLAN Zugänge im gesamten Stadtgebiet einsetzen, den Breitbandausbau vorantreiben und uns für die Funknetzabdeckung mit 4G/5G einsetzen.
Die Stadtverwaltung ist gefordert endlich Antragsunterlagen etc. auch online bzw. digital anzubieten. Dieses kann Behördengänge erleichtern und Wartezeiten, z.B. beim Einwohnermeldeamt, verringern. Weiterhin wollen wir prüfen lassen, ob der Einsatz ressourcenschonender Open-Source Programme (freie Software) bei Neuanschaffungen der Software in der Stadtverwaltung möglich ist statt teurer lizenzierungspflichtiger Software.

Die Entwicklung einer App „Frankfurt (Oder)/Słubice“ soll Informationen zu kulturellen, sportlichen, touristischen und weiteren Highlights bündeln, sowie die Bürgerbeteiligung in allen Belangen erleichtern, als auch das Netzwerken untereinander ermöglichen. Dabei wollen wir insbesondere für ältere Menschen diesbezügliche Bildungsangebote schaffen.

Mehr dazu in unserem Wahlprogramm zu Thema Mobilität und Digitalisierung.