Fragen zur Kommunalwahl: ehrenamtliches Engagement und Freizeitaktivitäten

Der Frankfurter Stadtbote hat alle zehn Parteien und Listen gefragt: Wie kann die Stadt die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement und sinnvolle Freizeitaktivitäten stärken?
Ein Teil der Antwort wurde am 09. Mai in der Printausgabe veröffentlicht. Hier unsere komplette Antwort:

Wer die Kompetenz, Erfahrung und das Wissen der Menschen unserer Stadt ungenutzt lässt, verspielt nicht nur Vertrauen, er verschenkt auch Engagement und kluge Ideen. Mit der Schaffung des Bürgerhaushaltes wollen wir das Ehrenamt stärken. Weitere Möglichkeiten sehen wir in der Bildung von wohnortnahen Quartieren. Diese können als Anlaufstelle für BürgerInnen und Ehranamtler dienen und sind ein gutes Mittel für Bürgerbeteiligung und ein sozialräumliches Unterstützungsangebot welches ggf. Bestandteil der Stadtteilkonferenzen sein kann. Diese können dann zur Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement in den Stadt- und Ortsteilen der Stadt genutzt werden. Dies muss einhergehen mit der Stärkung der Rolle unserer Ortsvorsteher sowie die besseren finanziellen Ausstattung der Ortsteile, Stadtteile und Quartiere.
Des Weiteren braucht es nachvollziehbare, einfach abrufbare und transparente Protokollierungen sowie Berichterstattungen aus den Gremien und Ausschüssen der Stadt als auch den Ortsteilen.
Wir werden uns dafür einsetzen, ePartizipation in der Stadt noch deutlich zu verstärken, etwa durch Umfragen und Online-Beteiligungen.
Durch Unterstützung des Breiten- und Spitzensports sowie der vielfältigen Vereinslandschaft schaffen wir ein lebenswertes, attraktives Umfeld, unabhängig vom Geldbeutel der Bürger. Wir werden uns dafür einsetzen, die Sportinfrastruktur instand zu setzen und die Sportentwicklungsplanung umzusetzen. Ein konkretes Vorhaben ist die Entwicklung eines Frankfurter Sporttages.

Mehr dazu in unserem Wahlprogramm zu Thema Bürgerbeteiligung und Sport.