Ein Zugehen auf die AfD ist unverhandelbar

Einem Bericht der “Märkischen-Online-Zeitung” zufolge, kann sich der Frankfurter CDU-
Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt auch Koalitionsgespräche mit der AfD vorstellen. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE, Jan Augustyniak:

Im Frühjahr 2017 trat Martin Patzelt hier in Frankfurt (Oder) und dem Landkreis Oder-Spree als Direktkandidat zur Bundestagswahl an, um der AfD und ihrem direktkandidierenden Parteivorsitzenden nicht das Feld zu überlassen. Heute, knapp 2 Jahre später, kann er sich jedoch vorstellen, mit der AfD zu paktieren.

Mit Respekt haben wir das jahrelange Engagement des CDU-Abgeordneten für Geflüchtete und seine Arbeit als Vereinsvorsitzender der Lebenshilfe Frankfurt (Oder), einem Verein, welcher sich für die Rechte und das Wohlergehen aller Menschen mit geistigen, psychischen, physischen und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen einsetzt, wahrgenommen.
Daher stellt sich uns heute die Frage, wo er nun Schnittmengen zwischen der CDU und AfD sieht.

Für uns als LINKE steht die AfD gegen alle wichtigen zivilisatorischen Errungenschaften, die unsere Gesellschaft zusammenhält und unsere streitbare Demokratie auszeichnen. Werte, für die sich MdB Patzelt als ehemaliger Oberbürgermeister dieser Stadt, aber auch stets als Bundestagsabgeordneter eingesetzt hat.
Unbestreitbar ist die AfD geprägt von Nationalismus, Sexismus und Rassismus. Wer mit der AfD zusammenarbeiten will, wird Verbündeter von Nationalisten, Sexisten und Rassisten.

Es gibt Dinge, die unverhandelbar sind, wie zum Beispiel ein Zugehen auf die AfD.
Anstatt mit der AfD um des Machterhalts zu koalieren, muss der sogenannten Alternative jeden Tag entschieden entgegengetreten werden. Dafür steht DIE LINKE.