Stadtumbau: soziale Durchmischung erhalten

zur Diskussion um die Neuausrichtung der Stadtumbaustrategie erklärt der Kreisvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Frankfurt (Oder), Jan Augustyniak:

„Frankfurt (Oder) muss sich an sich ständig verändernde innere und äußere Bedingungen anpassen. Der Anteil der Älteren in unserer Bürgerschaft wächst. Die Zuzugsbestrebungen aus dem ländlichen Umfeld und aus Berlin bestehen und verstärken sich. Durch wirtschaftliche Neuansiedlungen nimmt der Einpendlerüberschuss zu. Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, muss unser Stadtentwicklungskonzept neu durchdacht und angepasst werden.

Das heisst für uns u.a. keine weitere Abrissförderung, da die Wohnungsleerstandsgröße die Fluktuationsreserve erreicht hat.
Desweiteren muss die soziale Durchmischung in den Stadtteilen erhalten werden. Es muss eine gezielte B-Planentwicklungen über Abrissflächen gelegt werden, die sowohl dem Mietwohnungsbau als auch dem privaten individuellen Wohnungsbau Möglichkeiten bietet. Wir müssen Bauland für junge Familien bei kleinem Flächenverbrauch zur Verfügung stellen, z.B. durch die Bebauung mit Reihen- oder Doppelhäusern. Wichtig ist ebenso, das Vorhalten einer hinreichenden Menge von Sozialwohnungen in den
Stadtteilen durch die städtische Gesellschaft und die bauliche Aufwertung dieses Segments durch die Nutzung öffentlicher
Fördermöglichkeit.“