Erfolgreiche Integrationspolitik muss fortgesetzt werden

Zu den Vorgängen und Vorfällen rund um das Alte Kino und dem Horten-Vorplatz in Frankfurt (Oder), erklärt der Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE Jan Augustyniak:

“Die Vorfälle der letzten Tage am Alten Kino und dem Horten-Vorplatz müssen differenziert betrachtet werden.
Die Taten einzelner dürfen nicht dazu führen, dass mehrere tausend Frankfurterinnen und Frankfurter über einen Kamm geschert werden. In Frankfurt (Oder) leben Menschen aus Europa und der ganzen Welt, die zum Beispiel an der Viadrina studieren, Menschen aus dem benachbarten Polen, vielen anderen Ländern und auch Geflüchtete.
All jene bereichern das Stadtleben und sind ein Teil unserer kulturellen Internationalität, welche das Stadtbild seit vielen Jahren nach außen prägt.

Wir unterstützen das Anliegen der Stadt, die neuen Problemfelder gezielt anzugehen und unterstützen die Maßnahmen des Oberbürgermeisters im Präventiv-, Ordungs- und Sicherheitsbereich sowie in der Migrations- und Sozialarbeit.
Wir fordern hier weitere Unterstützung vom Land, der Stadt bei wichtiger Sozialarbeit finanziell unter die Arme zu greifen.
Frankfurt (Oder) ist bisher in der gesamten Bundesrepublik ein bedeutendes Positivbeispiel bei gesellschaftlicher Integration. Wir wollen an bereits erfolgreiche Politik anknüpfen und einen gesellschaftlichen Umbruch nicht zu lassen.

An Kristallisationspunkten, wie dem Horten-Vorplatz oder dem Alten Kino, werden auch vermehrt Drogen wie Alkohol konsumiert. Als LINKE werden wir uns weiterhin dafür einsetzten, dass der Fokus auf die Förderung der Präventionsarbeit in der Stadt gelegt wird und lehnen eine einseitige Kriminalisierung von Konsumentinnen und Konsumenten ab.”